Legion Mariens - Pfarre Podersdorf

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Unser Ziel ist die Verherrlichung Gottes durch Gebet und aktiver Mitarbeit an der
Aufgabe Marias und der Kirche.


Die Gruppe Podersdorf am See besteht seit Februar 2002 und trägt den Namen

"Maria, Mutter vom guten Rate und Ursache unserer Freude"

"Maria, Mater boni consilii et Causa Laetitiae"

Das Präsidium besteht aus:

> 11 Legionären
> 32 Hilfslegionären
>   1 Prätorianer

                                                              

Die Legio Mariae ist eine 1921 in der Republik Irland entstandene
katholische Laienorganisation


Am 7. September 1921 gründeten mehrere Laien unter Leitung von Frank Duff in Dublin die „Gemeinschaft Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit“, die ab 1925 unter dem lateinischen Namen „Legio Mariae“ (Englisch „Legion of Mary“, Deutsch „Legion Mariens“) firmierte.

Die Mitglieder waren zunächst Frauen und ab 1929 auch Männer. Sie machten Besuche in Krankenhäusern, später begannen sie mit Straßenapostolat und der Betreuung von Randgruppen (Prostituierten, Obdachlosen). Da diese Form des Laienapostolats für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war, konnte erst eine Empfehlung von Papst Pius XI. im Jahr 1931 die Bedenken der vorgesetzten kirchlichen Stellen allmählich zerstreuen.

Die Gemeinschaft breitete sich zunächst in Irland, ab 1928 in Schottland und England, ab 1931 in Indien und den USA aus. 1933 entstand das erste Präsidium in Afrika, wo besonders Edel Mary Quinn ab 1936 für die Ausbreitung sorgte. Ab 1937 wurden Legionsgruppen in China errichtet. Nach der kommunistischen Machtergreifung durch Mao Zedong wurden viele Legionäre verhaftet und starben in Gefängnissen. Ab 1940 verbreitete sich die Gemeinschaft auf dem europäischen Kontinent (Deutschland 1944 in Ravensburg, Österreich am 2. Februar 1949 in Wien) und ab 1953 vor allem durch Alfie Lambe in Südamerika.

Heute ist die Legion weltweit vertreten und hat nach eigenen Angaben etwa 2,2 Millionen aktive und ungefähr 10 Millionen betende Mitglieder.
Auch die Päpste Pius XII. (1953), Johannes XXIII. (1960), Paul VI. (1965) und Johannes Paul II. (1982) haben die Tätigkeit der Legion Mariens lobend gewürdigt.

Die Gründung in Österreich erfolgte durch Friedrich Wessely.

                                                               

Organisation

Das „Präsidium“ ist kleinste Gruppe der Legion, die sich einen marianischen Namen (z. B. „Mariae Heimsuchung“) gibt. Präsidien dürfen nur gegründet werden, wenn der zuständige Bischof die Legion für seine Diözese genehmigt. In einer Pfarrgemeinde muss der Pfarrer der Errichtung eines Präsidiums zustimmen.
Das Präsidium wird von einem Laien (Präsident oder Präsidentin) geführt und trifft sich jede Woche zum Gebet und zur geistlichen Lesung. Die Mitglieder berichten von ihrer Arbeit und erhalten neue Arbeitsaufträge. Der geistliche Leiter, der das Präsidium betreut, hält eine Allocutio (kurze Ansprache).
Jedes Präsidium muss einem höheren Rat angeschlossen sein.
Die höheren Räte „Curia“, „Comitium“, „Regia“ und „Senatus“ haben die Aufgabe, die Präsidien regelmäßig zu besuchen und die Einhaltung der Legionsregeln zu überwachen. In Deutschland gibt es die Regia Köln, den Senatus Frankfurt und den Senatus München. Ganz Österreich ist dem Senatus Wien unterstellt.

Der oberste Rat ist das „Concilium Legionis“ mit Sitz in Dublin.


Spiritualität

Geistiger Vater der Legion ist der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort und die von ihm empfohlene "Vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria".
Ziel in der Legion ist die Heiligkeit der Mitglieder, aber auch der ganzen Welt.  Die Legionäre wollen durch ihr Apostolat erreichen, dass Gott in der Welt mehr geliebt wird.

Sie sollen in den Betreuten Christus sehen.


Apostolate

>  Exploratio Dominicalis: Apostolatsarbeit eines Präsidiums an einem Sonntag, die meist in
    einer anderen Pfarre durchgeführt wird.
>  Incola Mariae: Legionär, der einen freiwilligen mehrmonatigen Missionseinsatz im
    Ausland leistet.
>  Peregrinatio Pro Christo (PPC): Auslandsapostolat der Legionäre während der Ferien
    für eine Dauer von ein bis zwei Wochen.
>  Acies: Hauptfeier der Legion um den 25. März, bei der das Legionsversprechen
    erneuert wird.
>  Gemeinschaftsfest: geselliges Beisammensein um den 8. Dezember, dem Hochfest
    Mariä Empfängnis.
>  Patrizierrunde: monatliches Treffen, zu dem auch Nichtlegionäre eingeladen werden,
    mit einem Referat und einem Gespräch über Glaubensfragen.
>  Betreuen der Hilfslegionäre.
>  Besuchen von Kranken, Hilflosen und Einsamen.
>  Wandermuttergottes in die Häuser bringen.
>  Religiöse Zeitschriften verteilen.
>  Betreuen von 2 HJ-Familien.
>  Krankenkommunion des Priesters bekannt geben.
>  Friedhofsapostolat.
>  Werben von Legionären und Hilfslegionären.
>  Fördern des täglichen Besuch der hl. Messe.




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